Metals and Mining: Nachrichten


Minenprofil Temex Resources Corp. vom 26.08.2008 09:08 Uhr

TEMEX Resources Corp.


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Kurzportrait

TEMEX ist ein kanadisches Explorationsunternehmen, dessen Bergbauaktivitäten ausschliesslich im Nordosten Ontarios angesiedelt sind, ein Gebiet, welches u.a. auch zum bergbauhistorisch bedeutsamen, infrastrukturreichen Kanadischen oder Laurentischen Schild gehört. TEMEX Aktivitäten konzentrierten sich in den vergangenen sechs Jahren schwergewichtig auf die Akquisition, Erforschung und den Ausbau von Minenproduktionsstätten. Heute verfügt das Unternehmen über ein vielversprechendes Portefeuille von historisch und qualitativ bedeutsamen Minenwerksplätzen und Explorationsprojekten mit eindeutiger Kernkompetenz in der Gold-, Silber- und Diamantenproduktion.

Einen wichtigen Meilenstein legte TEMEX im Dezember 2005 mit der Kooperationsvereinbarung mit Teck Cominco in der Diamantenexploration bzw. späteren Produktion.

Bergbau in Ontario

Ontario, Kanadas bevölkerungsreichste, zweitgrösste Provinz, grenzt im Süden an die grossen Seen und im Norden an die Hudson Bay und bedeckt eine Gesamtfläche von 1.068.587 km2. Geologisch wird Ontario wiederum aufgeteilt in das Tiefland der Grossen Seen und des St. Lorenz-Stroms, in den Kanadischen Schild sowie in das Tiefland des Hudson Bay-Gebiets.

Um 1880 wurde der Bergbau vor allem in Ontario populär, nachdem Kupfer, Nickel und andere Mineralien im Norden der Provinz gefunden wurden.

Sämtliche Projekte im Überblick: Gold, Silber und Diamanten

apm

1. Gowganda (Silber)

Im Frühjahr 2006 hatte TEMEX von der in Ontario ansässigen Privatgesellschaft Sandy K Mines die Miller Lake O’Brien Silberabbaustätte samt dort bestehender Infrastruktur käuflich erworben.

Das sog. Gowganda Projekt befindet sich 3 km nordöstlich der historisch bedeutungsvollen Silbergräberstadt Gowganda. Die Silbermine von Miller Lake O’Brien kann aufgrund vergangener Produktionsmengen durchaus als grösste, mit Cobalt-Erzen durchsetzte Silbermine im Umkreis des gleichnamigen Ortes Cobalt/Ontario bezeichnet werden.

2. Timmins (Gold)- WhitneyTownship Projekt

Im Mai 2005 traf TEMEX mit dem Porcupine Joint Venture, einem gemeinsamen Unternehmen von Goldcorp. Canada Ltd. (früher Placer Dome) und Kinross Gold Corp, eine Vereinbarung, welche TEMEX das Recht einräumte, 60% von Whitney Township Property zu erwerben, welche den Kern des Timmins Gold Mining Camps bildet. Dieser Minenkomplex befindet sich 3 km westlich der Pamour Open Pit Mine.

3. Juby (Gold)

Der Juby Minenkomplex, 22 km westlich von Gowganda gelegen, besteht heute aus fünf einzelnen Minenabbaustätten. TEMEX erwarb im August 2002 von Inmet Mining die Minenproperties 'Juby Lease', 'Juby JV', 'Pigeon Lake' und 'Tyranite' und erstand etwas später (November 2002) von lokalen Anbietern das Vorkaufsrecht an der 'Hare Lake' Property.

4. Latchford (Gold)

Latchford ist das Explorationsprojekt von jenen Mineralvorkommen, welche dem nicht-konformen Proterozoikum entstammen und innerhalb des 60.000 km umfassenden Cobalt Embayments im Nordosten Ontarios aufzufinden sind. Der Geländeumfang des Latchford Projekts beträgt nahezu 44.000 Hektar (108.000 Acres). Von grosser Wichtigkeit ist die Tatsache, dass dieses gesamte Territorium ebenfalls ein aussergewöhnliches Potential aufweist für Diamantenvorkommen, was wiederum Gegenstand einer Explorationsvereinbarung mit Teck Cominco ist.

5. Temagami (Diamanten)

Die Projekte Wilson Lake und Latchford Diamond, die den Kern von Temagami bilden, setzen sich zusammen aus 18 separaten Properties von total knapp 41.400 Hektar (= 102.240 Acres), welche sich entlang des Highway 11-Korridors zwischen New Liskeard und Martin River, Ontario, hinziehen. Am 1. Dezember 2005 gab Temex die vertragliche Zusammenarbeit in der Diamanten­exploration mit dem etablierten Unternehmen Teck Cominco bekannt.

Projekte im Detail

Gowganda (Silber)

Im Frühjahr 2006 hatte TEMEX von der in Ontario ansässigen Privatgesellschaft Sandy K Mines endgültig die Miller Lake O'Brien Silberabbaustätte samt dort bestehender Infrastruktur käuflich erworben.

Das sog. Gowganda Projekt befindet sich 3 km nordöstlich der historisch bedeutungsvollen Silbergräberstadt Gowganda. Zu diesem Projekt gehört die Silbermine von Miller Lake O'Brien, welche aufgrund ihrer in der Vergangenheit erbrachten Produktionsmengen durchaus als grösste, mit kobalthaltigen Erzen durchsetzte Silbermine im nahen Umkreis des ebenfalls zu grosser Bekanntheit gelangten Ortes Cobalt/Ontario zu bezeichnen ist. Die Abbaustätte wurde von den Gesellschaften Miller Lake O'Brien Mines in den Jahren 1910 bis 1944 und im Anschluss daran von Siscoe Metals (1945 - 1972) betrieben mit einem akkumulierten Produktionsausstoss von 40,7 Mio Unzen Silber bei einem damaligen durchschnittlichen Silbererzgehalt von 22 Unzen Silber pro Tonne Erz (oz/t).

Der Minenkomplex umfasst eine Reihe von Claims, verteilt auf 224 Hektar (553 Acres) und erschlossen durch eine ausgezeichnete Infrastruktur und Energieanschluss. Sandy K Mines hatte von 1987 bis 1989 ein ausgedehntes Untergrund-Explorationsprogramm durchgeführt, welches in seitlicher Ausdehnung 525 Meter erschloss und total 8.511 Meter Bohrarbeiten beinhaltete.

In der Folge stiess man dabei auf acht neue silberführende Hauptadern innerhalb einer Zielzone von 600 Metern und Bohrkernproben mit einem jeweiligen Silbergehalt, der sich damals zwischen 3,99 oz/t bei einer Schichtdicke bis zu 1 ft (1 ft = 30,48 cm) und 348,5 oz/t bei einer Dicke von über 3,5 ft, einschliesslich der Fundstelle von 1039,1 oz/t von über 1 ft Schichtdicke, bewegte. Ein 1994 von der Consultingfirma Watts Griffs & McOuat erstellter Vorbericht ergab einen geschätzten Ressourcenbestand von 1 Mio Unzen Silber bei einem durchschnittlichen Mineralisierungsgrad von 29,98 oz/t bei einigen der neuerkundeten Hauptadern.

Auf relativ kurzfristige Sicht verfügt das Gowganda Projekt ausserdem über ansehnliches Produktionspotential, das sich aus der Wiederaufbereitung körniger Silberrückstände aus früherer Produktion ergeben wird. Etliche, voneinander völlig unabhängige Expertenberichte zum vorliegenden Mineralisierungsgrad kamen zu dem Schluss, dass der Gesamtbestand dieser "Produktionsabfälle" bei 1,827 Mio. US-Tonnen (S/T) und deren Silbergehalt bei 1,43 oz/t bzw. 1,66 Mio. metrische Tonnen und einem Feinheitsgrad von 49g Silber/Tonne Erz liegen wird. Diese Schätzung beruhte auf der Untersuchungsbasis von 545 Erdbohrungen und zusätzlichen 152 Resonanzbohrungen, durchgeführt in den Jahren 1980 bis 1987.

Der Produktionsstart für einen ersten Wiederaufbereitungsplan von bis zu 50.000 US-Tonnen Erzmaterial ist für Sommer 2007 geplant. Es handelt sich hierbei, wie eingangs erwähnt, um nicht NI 43-101-konforme historische Ressourcen von 1,827 Mio US-Tonnen und einem durchschnittl. Mineralisierungsgrad von 1,43 oz/t. Zu den Vorarbeiten gehört auch die Ausarbeitung eines Minenschliessungskonzepts, welches noch Provinz- und Bundesbehörden zur Genehmigung vorgelegt und dem Ministry of Northern Development of Mines eingereicht werden muss. Im August 2006 wurde die renommierte Firma Knight Piesold Ltd., welche in Industriekreisen als ausgewiesene Experten für Engineering- und Umweltprojektarbeiten gelten, mit der Ausarbeitung dieses Schliessungskonzepts betraut. Letzteres beinhaltet u.a. die Beobachtung des Grundwasserspiegels bzw. dessen Wasserlauf und -qualität, die Beschreibung möglicher Abfallprodukte, eventuelle Auflagen der Fischereiwirtschaft, Sediment- und Vegetations­untersuchungen, meteorologische Studien und öffentliche Anhörungen. Diese Konzeptarbeiten von Knight Piesold sowie deren weitere Assistierung in Produktionsmanagementfragen dürften sich über das erste Halbjahr 2007 hinziehen.

Noch im dritten Quartal vergangenen Jahres wurden im Hauptexplorationsgebiet weitere Diamantkernbohrungen durchgeführt, assistiert vom ortskundigen Geologen Brian Hester, der schon damals für Sandy K Mines (1979 bis 1997) verantwortlich zeichnete. Die Bohrtests hatten die Überprüfung der vertikalen Strukturen und Ausdehnungen der gefundenen hochgradigen Silberadern zum Ziel.

Die Resultate der insgesamt 22 Bohrungen, von der Oberfläche ausgehend mit einer Totallänge von 2.500 m und in Tiefen von 55 bis zu 185 m, sollten in Kürze bekannt sein.

Timmins (Gold)-Whitney Township Projekt

Im Mai 2005 traf TEMEX mit dem Porcupine Joint Venture, einem gemeinsamen Unternehmen von Goldcorp. Canada Ltd. (früher Placer Dome) und Kinross Gold Corp, eine Vereinbarung, welche TEMEX die Option einräumte, 60% von Whitney Township Property zu erwerben, die den Kern des Timmins Gold Mining Camps bildet. Dieser Minenkomplex befindet sich 3 km westlich der Pamour Open Pit Mine (historisches Abbauvolumen im Tage- wie im Minenbau 52,2 Mio Tonnen Erzmaterial mit einem Goldgehalt von 0,09 Unzen/Tonne Erz (oz/t) und einem Produktionstotal von 4,7 Mio Unzen Gold) und hatte den Betrieb 2005 wieder aufgenommen. Die Whitney Township Property schliesst 3 km der Destor Porcupine Verwerfungszone mit ein, welche räumlich assoziiert ist mit zahlreichen Goldfunden im Timmins Camp. TEMEX ist der festen Überzeugung, dass dieser Ort ausgezeichnetes Potential für weitere Goldfunde bietet.

Die Whitney Township Property umfasst die einst produzierenden, inzwischen stillgelegten Minen von Broulan Reef (1915 – 1965), Hugh Pam (1926, 1948 – 1965) und Bonwhit (1951 – 1954), welche insgesamt 2,98 Mio Tonnen Erzmaterial verarbeiteten mit einem Goldgehalt von 0,23 oz/t. Dies ergab schliesslich ein Produktionstotal von 686.000 Unzen Gold. TEMEX hält ebenfalls Abbaurechte, genauer ab 1000 ft (ca. 305 m) Tiefe, an der Hallnor Mine (produktiv in den Jahren 1938 – 1968) welche übrigens, vom Mineralisierungsgrad her gesehen, zu den beiden ergiebigsten Abbaustätten des Timminsgebiets gehörte mit einer historischen Verarbeitungs­menge von 4,23 Mio Tonnen Erzmaterial bei einem Goldgehalt von 0,40 oz/t und einer Endproduktion von 1,69 Mio Unzen Gold.

All die vorhandenen Daten wurden fürs erste in eine zwei-dimensionale GIS-Matrix (GIS = Geographical Information System), einschliesslich aller Bohrprogramme, Minendaten, geophysikalischer und geologischer Testuntersuchungen, aufgenommen, gefolgt dann zwecks Datenfestigung von zwei weiteren Bohrprogrammen (Oktober – Dezember 2005 und Januar – April 2006). Insgesamt 39 Bohrungen von total 6.050 Metern bildeten die Grundlage zur Untersuchung der drei oberflächennahen Zonen „C Zone“ „Hugh Pam Zone“ und „Reef Pit Zone“, mit der begründeten Absicht, die spätere Produktion im Tagebau betreiben zu wollen.

C Zone:

In der C Zone, nordöstlich der Broulan Reef Mine gelegen, wurden 12 vertikale Testbohrungen (mit einer Gesamtlänge von 2.255 m) über eine Oberflächenausdehnung von 425 m in jeweilige Tiefen zwischen 70 und 130 Metern durchgeführt. Die Goldmineralisierungen treten hier auf im Verbund mit 5 bis 15% Quartzformationen und Quartz-Karbonatadern, eingelagert in gescherten, metamorphosisch gewandelten, dem Archaikum Tisdale Gürtel entstammenden mafisch vulkani­schen Gesteinsformationen.

Hugh Pam Zone:

Im Gebiet der Hugh Pam Zone, welche entlang der diskonformen Trennlinie von Tisdale vulkanischem Felsgestein und jüngeren Timiskaming Sedimentsschichten verläuft, wurden 21 Testbohrungen (total 2'801 m) über eine Ausdehnung von 415 m und in Tiefen von 25 bis 115 m durchgeführt. Bei allen Bohrungen stiess man auf Goldmineralisierungen im Verbund mit Quartz-Karbonatadern, Pyrrhotin, Pyrit, Arsenopyrit, Sphalerit, Chalkopyrit und starken Serizitab­wand­lungen.

Reef Pit Zone:

Die Reef Pit Zone, südwestlich der Broulan Reef Mine gelegen, wurde mittels sechs Testbohrungen (Gesamtlänge 657 m, flächenmässige Ausdehnung 150 m) geprüft. Sämtliche Bohrungen stiessen dabei auf signifikante durchgehende Goldmineralisierungen. Zudem bleibt diese Zone in die Tiefe und gegen Westen weit offen.

Neue Gold Zone!:

Das durchgeführte Bohrprogramm hatte ebenfalls zur Folge, dass in einem Teil des Minenterritoriums, welches in jüngster Vergangenheit nicht mehr überprüft worden ist, eine weitere, sehr bedeutungsvolle Goldmineralisierung entdeckt wurde, welche möglicherweise als eine sich in östlicher Richtung ausdehnende Verwerfungszone des Broulan Reef Minen­komplexes bezeichnet werden muss. Bei besagter Bohrung stiess man auf eine weitläufige Zone von durchgehend mutiertem vulkanischen Felsgestein mit Pyrrhotin-Einschlüssen von 2 bis 3%. Eine einmetrige Bohrkernprobe ergab einen Goldgehalt von 15,64 g/t.

Die Fortführung des Explorationsprogramms beim Timmins Projekt hängt derzeit stark von der weiteren Diskussion um das seinerzeit zwischen Porcupine JV und TEMEX vereinbarte, jedoch noch ausstehende 3D-Modell für die Hollinger-McIntyre-Coniaurum Mine, was seinerzeit Gegenstand der ‚Whitney Option’ Übereinkunft war.

Die bis dato strikte Einhaltung der Kostenvorgabe begünstigt die Aussicht, dass die nächste Ex­plo­rationsphase im Frühjahr 2007 starten kann.

Juby (Gold)

Der Juby Minenkomplex, 22 km westlich von Gowganda gelegen, besteht heute aus fünf einzelnen Minenabbaustätten. TEMEX erwarb im August 2002 von Inmet Mining die Minenpro­perties ‚Juby Lease’, ‚Juby JV’, ‚Pigeon Lake’ und ‚Tyranite’ und erstand etwas später (November 2002) von lokalen Anbietern das Vorkaufsrecht an der ‚Hare Lake’ Property.

■ Juby Lease Property

Kernobjekt des Juby Gold Projekts ist die zu 100% im Besitz von TEMEX befindliche Juby Lease, ein gepachtetes Minenterritorium von nahezu 285 Hektaren (703 Acres), das sich in der Juby Hauptzone befindet. Im Februar 2005 war gemäss NI 43-101-Vorschrift eine Ressourcen­einschätzung vorgenommen worden, deren Resultate in Tabelle 1 und 2 festgehalten sind. Diese Ergebnisse basieren auf 58 NQ (= 47,6 mm) Oberflächenbohrtests von insgesamt 13.539 Metern Länge sowie noch 12 (total 4,724 m) weiteren von Inmet Mining in 1999 bis 2000 vorgenom­menen Testbohrungen.

■ Juby Joint Venture (JV) Property

Dem Juby JV Projekt liegt eine Joint Venture Vereinbarung (Besitzverhältnisse neu seit März 2006: TEMEX 60%, Goldeye 40%) mit Goldeye Explorations Ltd. zugrunde.

Im April 2004 förderte ein 12-Bohrtest-Programm zwei neue Goldzonen zutage. Die Bohrproben in der ersten Zone ergaben die folgenden Goldgehalte: 3,24 g Gold pro Tonne Erzmaterial (g/t) auf einer Länge von 2,24 m, 5,18 g/t auf einer Länge von 1,71 m, 6,96 g/t auf einer Länge von 0,92 m und in einer breiteren Goldzone 0,89 g/t auf einer Länge von 29,85 m. Diese Neuentdeckung bleibt in allen Richtungen offen, geht jedoch einher mit einer über eine Länge von 650 Metern festgestellten IP Anomalie (IP = Induced Polarisation). In einem zweiten Testsektor innerhalb der Tyrell Stukturzone, 2 km westlich längs der Fundorte der Juby Hauptzone, stiess man auf einen Goldgehalt von 4,77 g/t auf einer Länge von 4,91 m. Geochemische Bodenuntersuchungen, fortgesetzte Tests und Diamantkernbohrungen waren für das Jahr 2006 geplant.

■ Hare Lake Property

TEMEX besitzt nach wie vor die Option zum Erwerb von 100% am Hare Lake Projekt. Bisherige Testbohrungen förderten einen vielversprechenden, sich über 2 km erstreckenden Korridor zutage mit Goldgehalten von 0,10 g /t bis 9,63 g/t zutage. Proben aus dem Jahre 2004, welche die Offenlegung der IP- sowie der bodenspezifisch geochemischen Anomalien zum Ziel hatten, resultierten in Gold-Erzgehaltrelationen von 1,77 g Gold/t über 3,5 m Länge (einschl. 4,92 g/t über 0,7 m), 11,02 g/t über 0,7 m, 0,92 g/t über 5,4 m (einschl. 1,73 g/t über 1,1 m). Die Tatsache, dass es sich hier um einen zusätzlichen goldhaltigen Felskorridor handeln könnte, der sub-parallel zur goldführenden Tyrell Strukturzone verläuft, verspricht einiges Potential für das Hare Lake Projekt.

■ Tyranite und Pigeon Lake Properties

Testbohrergebnisse sind für das Jahr 2006 noch ausstehend.

Latchford (Gold)

Latchford ist das Explorationsprojekt für diejenigen Mineralvorkommen, welche in jenen dem Proterozoikum entstammenden, diskonformen Bodenstrukturen entstanden sind, genauer innerhalb des 60'000 km umfassenden Cobalt Embayments im Nordosten Ontarios. TEMEX beherrscht heute (meist zu 100%) alle 21 Einzelprojekte mit einem gesamten Geländeumfang von nahezu 44'000 Hektaren (108'000 Acres). Von grosser Wichtigkeit scheint die Tatsache, dass das gesamte Territorium offensichtlich gleichzeitig ein aussergewöhnliches Potential aufweist für Diamantenvorkommen. 9 von 11 sog. Properties sind Gegenstand einer gemeinsa­men Explorationsvereinbarung mit Teck Cominco.

Ein historischer Rückblick: Gegen Ende des Jahres 2003 stiess TEMEX’ Goldsucher vom Dienst, Richard Brett, der gerade im Cobalt Embayment mit geophysikalischen Beweisaufnahmen beschäftigt war, per Zufall auf einen goldmineralisierten Felsblock, welcher spektakulär sichtbar einen Gehalt bis zu 6’222 g Gold/t aufwies. Die goldaderartigen Strukturen in dem entdeckten Felsblock deutete von ihrem Charakter her auf eine Mineralisierung hin, wie sie eigentlich nur in den hochgradigen Silberadern vom weltbekannten, 15 km vom Latchford Fundort entfernten Cobalt Mining Camp bekannt war.

Das Explorationsmodell von TEMEX weist ebenfalls darauf hin, dass diese Entdeckung das eigentliche goldmineralisierte Aequivalent zu den ausserordentlich ertragreichen Cobalt Silberadern darstellt (dortige historische Produktion: 550 Mio Unzen Silber). Aus der Modellaussage kann man des weiteren folgern, dass diese Goldadersysteme ähnliche Gesteinsstrukturen besetzen im nahen Umfeld regionaler diskonformer Oberflächenformationen, welche dann wiederum jüngere, überlagernde, aus der Huronischen Eiszeit stammende Felssedimente von den älteren, dem Archaikum entstammenden tieferliegenden vulkanischen Felsen trennen. Hochgradige Mineralisierungen in solch diskonformen Oberflächenstrukturen sind im Grunde genommen nichts Neues, um an dieser Stelle nur zwei Bespiele wie die Uran-Kobalt-Nickel-Vorkommen im Athabasca-Becken in Saskatchewan oder das Uran-Kupfer-Gold-Lager beim Olympic Dam in Südaustralien anzufügen. Andererseits ist TEMEX’ Erkennungs­praxis und Einstufung dieser hochgradigen Goldadersysteme bzw. deren Zusammenhang mit der Existenz dieser sog, diskonformen Strukturen im Cobalt Embayment gänzlich neu und scheint auch einmalig in der jüngeren Explorationsgeschichte dieser Region.

■ Brett Property

Das Brett Projekt, der eigentliche Ursprungsort des legendären Goldfundes, wurde von TEMEX schrittweise akquiriert und befindet sich 10 km südlich von Latchford. Ein umfassendes Explorationsprogramm, welches die Rastereinteilung, geologische Kartenführung, Bewertungen, Boden- und Gesteinsproben, Magnetometer-Messungen und geophysikalische IP-Untersu­chun­gen beinhaltete, fand im Verlaufe des Jahres 2004 seinen Abschluss.

Gegen Ende 2004 wurde mittels 16 Bohrungen das Zusammentreffen geophysikalischer und –chemischer Anomalien in der Nähe des originären Goldfundstandortes nochmals überprüft. Bei vier gleich ausgerichteten Bohrungen stiess man regelmässig auf kleinere Karbonateinlagen gleichen Ursprungs wie seinerzeit bei besagtem Goldfund. Die damit einhergehende geochemische Multi-Element (Nickel-Kobalt-Kupfer-Zink-Mangan-Silber-Skandium-Lanthan) Anomalie zeigte sich ziemlich konsistent mit den damals festgestellten geochemischen Anomalien an den Kobalt-artigen mineralischen Felsstrukturen beim damaligen Fundort des Felsbrockens.

Eine zweite Serie von Bohrungen sollte diese Anomalien noch einmal überprüfen und demnächst abgeschlossen sein.

■ Merico Ethel Property

Temex ist der festen Überzeugung, dass das Merico Ethel Projekt, 5 km nordöstlich von Elk Lake gelegen, das Potential zu einem erstklassigen Goldfundstandort hat, da es sich ebenfalls in einer Region mit diskonformen Mineralvorkommen befindet, von welcher auch der Ontario Geological Survey behauptet, dass diese Gegend ähnliche regionale und lokale geologische Merkmale aufweise wie die riesigen Olympic Dam Mineralvorkommen in Australien.

Die Explorationsstätte beherbergt zahlreiche polymetallische, steil einfallende Quartz-Karbonatadern und Ader/Scher-Systeme, eingelagert in Ergussgestein, die besonders typisch sind für die hochgradigen Silberadern des Kobalt-Stils. Diese Adersysteme weisen Breiten von 0,1 bis 1,5 Metern auf und enthalten Kupfermineralisierungen in Form von Chalkopyrit und Bornit, mit geringfügigeren Mineralisierungsanteilen von Silber, Nickel und Kobalt.

In jüngster Zeit durchgeführte Bestandesaufnahmen auf dem Merico Ethel Gelände ergaben die folgenden Resultate: Gold 12,34 g pro Tonne Erzmaterial (g/t); Silber bis zu 109,6 g/t; Kupfer bis zu 23,68%; Kobalt bis zu 1,40%; Nickel bis zu 2,58%; Blei bis zu 10,49%; Zink bis zu 0.69%; Arsen bis zu 4,46% und Uran bis zu 99 ppm. Durchgeführte induzierte Polarisationsvermessungen bestätigten die Geländezonen-Anomalie, welche sich in einer Länge von 1000 km und einer Breite von 800 m etwa 150 m unter der Oberfläche horizontal hinzieht, und offensichtlich der (diskonformen) Proterozoikum-Archaikum-Epoche entstammt.

Im dritten Quartal fanden weitere Tests im Umkreis des Uran-Fundortes statt (bis zu 1,68% U3O8); mehrere Muster wurden zur Multi-Element Analyse eingesandt. Die Resultate sind noch ausstehend.

■ Yarrow Property

Das Yarrow Projekt befindet sich 10 km südwestlich von Matachewan. Insgesamt 23 Testbohrungen, durchgeführt in nur kurze Tiefen von den vormaligen Betreibern, ergaben eine Mineralisierungszone, deren Überprüfung Kupferanteile von 11,49% von über 1,30 m Länge und 19,42% über 0,6 m ergaben. Das vorliegende Territorium wird, da es durchzogen ist von Sedimentgestein aus dem Proterozoikum und da zudem dessen Nähe zu einer bedeutenden Verwerfungszone weitflächige Eisenoxid-Mutationen ausgelöst haben könnte, beispielsweise für diese Region als ausgesprochen attraktiv eingestuft für Funde von Goldmineralisierungen.

Weitere Analysen und Diamantkernbohrungen waren für 2006 vorgesehen, die Resultate sind noch ausstehend.

■ Mattawapika Property

Das Mattawapika Projekt, 20 km nordwestlich von Latchford gelegen, wurde akquiriert nicht zuletzt auch aufgrund des potentiellen Vorhandenseins diskonformer Mineralvorkommen und der zusätzlichen Möglichkeit von Diamanteinlagerungen, was durch die zwei Funde auf dem westlich angrenzenden Gelände im Jahr 2004 noch zusätzliche Nahrung erhielt. Im Dezember 2005 wurde Mattawapika ein vertraglicher Bestandteil des Kooperationsvertrags mit Teck Cominco und unmittelbar darauf auch in die gemeinsamen Luftvermessungsaktivitäten eingebunden.

Im Jahr 2006 wurden geochemische Bodenvermessungen durchgeführt, um eine genauere Übersicht über Basis- und Edelmetallmineralisierungen zu erhalten. Sechs Diamantkern­bohrungen von einer Totallänge von 500 Metern wurden ausgeführt. Bei einem Bohrloch stiess man auf einer Länge von 0,4 Metern auf einen Goldgehalt von 3.05 g/t, Silberanteil von 16,40 g/t und 1,21% Zink, währenddessen ein andere Bohrprobe von 0,5 Meter Länge einen Silbergehalt von 3,9 g/t und 5,42% Zink ergab. Beide Proben stammen aus Quartz-Calcit-Adersystemen, welche von Nipissing Ergussgesteinsformationen durchbrochen werden.

Temagami (Diamanten)

Das Wilson Lake und Latchford Diamond Projekt setzt sich zusammen aus 18 separaten Properties von total knapp 41'400 Hektaren (102'240 Acres), welche sich entlang des Highway 11-Korridors zwischen New Liskeard und Martin River, Ontario, hinziehen.

Am 1. Dezember 2005 gab TEMEX die vertragliche Zusammenarbeit mit dem renommierten Unternehmen Teck Cominco bekannt, welche u.a. vorsieht, dass TEMEX am Diamantenexplo­rationsprojekt - nachstehend KRVY genannt - im Nordosten Ontarios künftig partizipieren wird und Teck Cominco gleichzeitig die Option eröffnet, eine Direktbeteiligung von bis zu 65% am Temagami Projekt, bestehend aus Wilson Lake und Teilen der Latchford Properties, zu erwerben. Das Direktbeteiligungsschema setzt voraus, dass Teck Cominco für eine 55%-Beteiligung in den kommenden drei Jahren 3 Mio CAD in Temagami investieren wird bzw. zwecks nochmaliger Beteiligungsaufstockung um weitere 10% nochmals 3 Mio CAD über die kommenden drei Jahre (total 6 Mio CAD) einschiesst. Andererseits behält TEMEX weiterhin die Möglichkeit sowie das Recht, seine Explorationspläne für Gold- und Silbervorkommen aus dem Proterozoikum in den betroffenen Properties weiterhin ungehindert voranzutreiben.

Im März 2007 hatte Teck Cominco auf die Optionsausübung und eine Direktbeteiligung am Temagami Projekt explizit verzichtet, somit bleiben Wilson Lake und Latchford weiterhin zu 100% im Besitz von TEMEX.

Ein festgelegter KRVY Zeitplan für das Jahr 2006 hatte zum Ziel, gemäss einer von Teck Cominco und TEMEX gemeinsam getroffenen Auswahl eine Testserie von 13 prioritären Bohr­pro­ben zu erstellen und nach Diamantenvorkommen auszuwerten. Acht Testresultate stehen derzeit noch aus. Die erste Bohrprobe durchstiess zwei Sektorabschnitte von Kimberlit und vulkanischer Brekzie und erbrachte schliesslich 6 Mikro-Diamanten.

TEMEX Resources Corp.

Management

Angus C. Footman; B.Comm.

Ian Campbell, President und CEO

Edward J. Badida, CFO, Sekretär

Anne Jamieson, Administration

Karen Rees, P. Geo.,

Direktion (Aufsichtsrat)

Angus C. Footman, B.Comm.

Aufsichtsratsmitglied seit 2002, mit langjähriger Erfahrung im Ingenieurswesen und Technologie hielt wesentliche Posten in vielen Aktien- als auch privaten Gesellschaften. Derzeit als Privatinvestor tätig stellt er seine Erfahrung als Konsulent mehreren Gesellschaften zur Verfügung.

Ian Campbell, Pres. & CEO

Professioneller Geologe mit 22-jähriger Erfahrung in allen Bereichen der Exploration. Er ist ein anerkannter Fachmann und mehrere Projekte konnten unter seiner Führung verwirklicht werden. Ian C. war auch Mitglied des technischen Komitees Ontarios Geologischer Gesellschaft und leitete diese Organisation in den Jahren 2000 – 2001.

Peter Akerley, BSc., Dir.

CEO von Erdene Gold Inc., einer Gold – Kupfer Explorations Ges. in der Mongolei und konnte seine Erfahrung im Management und der Exploration in vielen Ländern wesentlichen Minen Gesellschaften zur Verfügung stellen.

David Wahl, P.Eng & Direktor

Bergbauingenieur, der Colorado Minen Universität ist derzeit Präsident der Southampton Associates Inc., einer der vornehmlichsten Konsulenten Gesellschaften für internationalen Bergbau in Kanada.

Nelson W. Baker, Dir.

Nelson Baker ist Bergbauingenieur und Geologe, Präsident von Rainy River Resources und Aufsichtsrat in weiteren Minen-Gesellschaften. Er war Explorations Geologe für Esso Canada, Hunter Dickenson und eine Reihe von anderen Projekten mit Schwerpunkt Kanada und namibia.

Finanz- und Börsendaten

 

Ausgewählte Bilanzposition per 28.02.2006

per 28.02.2005

AKTIVA    
Liquide Mittel und Forderungen

1.213.381

1.627.259

Anlagen und Forderungen

43.819

50.290

Minengelände

1.233.689

1.765.844

Explorationsausgaben

7.884.386

7.240.880

Umweltrücklage    
     
PASSIVA    
Verbindlichkeiten

301.350

1.611.480

Eigenkapital

3.980.260

4.212.443

Verlustvortrag

6.093.665

4.860.350

BILANZSUMME

10.375.275

10.684.273

 

Allgemeine Angaben  
Land Kanada
Heimatbörse TSX-V
Aktien unverwässert 57.061 Mio
Börsenwert 24 Mio C$
Ticker Kanada TME
Reuters  
WKN  
ISIN  
gelistet in Frankfurt SE TQ1
Börsenkurs 0,42 C$

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Fazit

Temex Resources hat sich der bewährten Philosophie verschrieben dort nach weiteren Edelmetall-Ressourcen zu suchen, wo vorher schon reiche Lagerstätten gefunden wurden.

Das Timmins Gebiet Ontarios ist zweifellos, wie das benachbarte Kirkland Lake Gebiet prädestiniert mit modernen Explorationstechnologien neue, ergiebige Erzlager zu finden.

Zudem ist die Erfahrung des Managements in und auf diesem Gebiet beinahe ein Garant dafür, dass diese Annahme aufgehen könnte. Immerhin erwartet man eine nach den strengen Bedingungen Kanadas NI (National Instrument) 43-101, dass rund eine Million Unzen Gold allein aus dem Timmins Projekt erwartet werden kann.

Die jüngste Akquisition, Gowganda Silber hat zweifellos eine neue Komponente zum Erfolg von Temex beigetragen. Die Wiederaufbereitung von bereits geförderten Erz ist im Wesentlichen kostengünstiger als primärer Bergbau.

Eine zusätzliche Komponente ist das Wilson Lake Diamanten Projekt, Temagami, ein Gebiet von etwa 125.500 Acres, das sich zum Joker für die Gesellschaft entwickeln könnte.

Es scheint, dass Temex die Qualifikation in den 3 P’s ( People, Project, Politics) bereits übererfüllt hat.

Redaktion/frr

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